| Maren Peters

Es weihnachtet sehr

Krippenszene nach Bloemaert

Im Herzog Anton Ulrich-Museum gibt es ein besonders schönes Gemälde von der „Geburt Christi“ von dem holländischen Maler Abraham Bloemaert, entstanden ist es etwa 1622.

Es ist Nacht im Stall von Bethlehem. Die heilige Familie wird beleuchtet von einer Kerze, die Joseph in seiner Hand hält. Der gesamte Lichtschein der Kerze fällt auf das Jesuskind, das in einer Futterkrippe liegt.

Links oben hat der Künstler einen Fensterausschnitt gemalt. Dort sieht man, wie ein Engel den Hirten auf dem Felde die Geburt Christi verkündet.

Zu einer Weihnachtskrippe gehören:

Das in einer Futterkrippe liegende Jesuskind, Maria und Joseph, Ochs und Esel, die Hirten mit ihren Schafen und die drei Weisen aus dem Morgenland, oft als Könige bezeichnet. Meist ist auch ein Kamel abgebildet, ein Reittier, das besonders gut an die Wüste angepasst ist.

Die plastische Darstellung von Krippen geht auf kirchliche Schauspiele des Mittelalters zurück. Noch heute werden zur Weihnachtszeit in Kirchen und Familien Krippen aufgestellt.

Die Weisen aus dem Morgenland kamen von weit her gerannt – mitten durch den Wüstensand, um das Christuskind zu sehn.

Mal das mal – das wäre schön!

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