| Dr. Thomas Richter

Wenn man auf den ersten Blick nicht zusammenpasst

...sich aber wunderbar ergänzt

Was im privaten Leben oft super funktioniert, trifft sich manches Mal auch bei Museen: Das Kunstmuseum Wolfsburg und das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig wollen sich zu einem „Traumpaar“ entwickeln. Natürlich geschieht dies nicht nur aus Lust und Laune. Es ist vielmehr Teil einer gemeinsamen Strategie, unsere Stärken und das Unverwechselbare der beiden Häuser für möglichst viele Menschen herauszustellen. Auf diesem Weg wollen wir Partner der Kulturszene in unserer Region mitnehmen.

Im Kunstmuseum Wolfsburg ist die aktuelle Kunst zu Hause, bei uns im HAUM die Kunstgeschichte, auf der viele Positionen aktueller Kunst kritisch und produktiv aufbauen. Dieser „Blick in die Historie“ reicht im HAUM gut 3.000 Jahre zurück.

Für die Beteiligten ist aber weniger das ‚Durchbuchstabieren‘ von Verwandtschaften und Abhängigkeiten zwischen neuer und alter Kunst interessant. Vielmehr soll der Blick auf Künstlerinnen und Künstler mit ihren jeweils ganz unverwechselbaren Fragen und Ideen zur Situation des Menschen – ihre Wahrnehmung der Welt – zu immer wieder neuen, spannenden Momenten im Museum führen. In dieser offenen Betrachtungsweise  werden Dinge also nicht getrennt, sondern sie erscheinen als Mosaiksteine eines großen Ganzen. Unsere Zusammenarbeit versteht sich als Angebot an alle, Kunst als ein Mittel zu nutzen, um die Gegenwart aktiv mitzugestalten.

Ob das gelingt, kann besichtigt werden. Zum Beispiel in der aktuellen Sonderausstellung des Kunstmuseums Wolfsburg, zu der das HAUM viele wichtige Kunstwerke beigesteuert hat:

               „In aller Munde. Von Pieter Bruegel bis Cindy Sherman“

                                   31.10.2020 – 05.04.2021

Einen Überblick darüber, was in der Region Braunschweig – Wolfsburg steckt und was wir sonst noch so vorhaben, bietet auch das gerade erschienene Sonderheft des Berliner MONOPOL Magazins.

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