Ein Raum für Ideen, Austausch und Mitsprache
Das Braunschweigische Landesmuseum befindet sich in einer Phase der Neuaufstellung: baulich, inhaltlich und gesellschaftlich. Mit der Neugestaltung des Vieweghauses stellt sich das Museum den Fragen der Gegenwart – und der Zukunft. In diesem Prozess wünscht sich das Landesmuseum einen Austausch. Die 15 Mitglieder des Sounding Boards des Braunschweigischen Landesmuseums verstehen sich als einen Raum, der dem Museumsteam mit Impulsen verantwortungsvoll, kooperativ und kritisch dabei begleitet. Spaß macht es übrigens auch.
Wer Interesse hat, Mitglied des Sounding Boards zu werden, kann sich gerne hier melden: info.blm@3landesmuseen.de
Sounding Board des Braunschweigischen Landesmuseums; hintere Reihe v. l. n. r.: Ferdinand Georg, Florian Kossak, Ioannis Kaklamanos; vordere Reihe v. l. n. r.: Bettina Vogler-Klages, Chamah Marzougui, Uwe Lammers; nicht auf dem Bild sind: Şadiye Çelik-Turgut, Türkân Deniz-Roggenbuck (Mitgestalterin des Findungs- und Gründungsprozesses), Peter Schellberg und weitere
© Braunschweigisches Landesmuseum, Anja Pröhle
© Braunschweigisches Landesmuseum, Anja Pröhle
Uwe Lammers: „Ich bin beim Sounding Board des Braunschweigischen Landesmuseums, um einen kleinen Beitrag zu leisten für die Konzeption und Entwicklung des dort präsentierten kulturellen Erbes. Gerade in Zeiten, in denen Kultur zunehmend unter politischem Druck steht, begrüße ich solche Möglichkeiten der Partizipation, die uns unbedingt erhalten bleiben sollte.“
Ferdinand Georg: „Mich interessieren offene Dialogräume, in denen sich Menschen begegnen, um Gemeinwohl mitzugestalten. Für mich ist das soziale Kunst und Bildung. Deshalb nehme ich am Sounding Board des Landesmuseums teil.“
© Braunschweigisches Landesmuseum, Anja Pröhle
Ioannis Kaklamanos: „Mich begeistert an der Arbeit im Beirat (Sounding Board) der Braunschweigischen Landesmuseen vor allem die Haltung des Hauses und seine spürbare, frische gesellschaftliche Öffnung. Das Museum versteht sich nicht nur als Ort der Bewahrung von Geschichte, sondern auch als Raum für Dialog, Perspektivenvielfalt und aktuelle gesellschaftliche Fragen – diese Entwicklung finde ich äußerst inspirierend.
Besonders bereichernd ist für mich die Pluralität der Beiratsmitglieder. Unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Blickwinkel kommen hier zusammen und ermöglichen einen offenen, lebendigen Austausch. Dadurch entstehen Gespräche, die neue Perspektiven eröffnen und Denkanstöße geben.
Große Freude macht mir außerdem der direkte, originäre Austausch mit den Historiker*innen, den Museumspädagog*innen, den Kurator*innen sowie mit der Leitung des Museums. Diese Nähe zur inhaltlichen Arbeit und zu den Menschen, die sie gestalten, macht die Mitarbeit im Beirat (Sounding Board) für mich nicht nur spannend, sondern auch sehr sinnstiftend.“



