Dauerausstellung
Di – So von 11 bis 18 Uhr | Mo geschlossen
Herzog Anton Ulrich-Museum
Museumstr. 1
38100 Braunschweig
Erwachsene 9,00 € | ermäßigt 7,00 € | Kinder (6–17 Jahre) 2,00 €
barrierefrei
Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert in einer Dauerausstellung die kostbaren Silbermöbel der Welfen sowie in Kooperation mit der Braunschweigischen Sparkassenstiftung ausgewählte Silbermedaillen und weitere Objekte aus der bedeutenden „Münzforschungssammlung der Braunschweigischen Landessparkasse in der Braunschweigischen Sparkassenstiftung”.
Münzen und Medaillen der Welfen reflektieren spannende Facetten der Wirtschafts- und Geldgeschichte: Seit Beginn des 16. Jahrhunderts wurden im Harz die neuen Silberbergwerke eröffnet und erste Silbertaler geprägt. Bald mussten die Welfen auf den Import von Silber aus dem neu entdeckten Amerika reagieren: Um die Inflation zu bekämpfen, ließ Herzog Julius gegen Ende des Jahrhunderts die großen Löser prägen. Aus dem Bildprogramm dieser außergewöhnlichen Stücke entstanden die welfischen Silbermedaillen. Die Silberbergwerke des Harzes blieben weiterhin von Bedeutung: In der repräsentativen Medaillenkunst der Welfen tauchen (neben Porträts der Fürsten und Symbolen ihrer Herrschaft) auch die Bergwerke im Harz oder der Wilde Mann als Symbolfigur des Harzes auf.
Hinweis: Für weitere Informationen öffnen Sie die eingeklappten Elemente.
Kein Superlativ wird ihnen gerecht: den Silbermöbeln der Welfen! Die 13 Stücke – zwei Prunkspiegel, zwei Tische, vier Gueridons und fünf Stühle – wurden zwischen 1725 und 1730 in den besten Werkstätten ihrer Zeit in Augsburg gefertigt und suchen ihresgleichen. Weltweit! Beschäftigt waren Künstler der berühmten Goldschmiededynastien Biller und Drentwett. Als herausragende Zeugnisse fürstlicher Repräsentation und Meisterwerke der Goldschmiedekunst wurden sie dem Herzog Anton Ulrich-Museum als Dauerleihgaben des Hauses Hannover für die Zeit der Sanierung der Marienburg bei Hildesheim anvertraut. Sie erzählen von ihrem glücklosen Auftraggeber in Wien, dem spektakulären Ankauf durch Herzog August Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel und ihrer abenteuerlichen Reise durch drei Jahrhunderte europäischer Geschichte.
Hinweis: Für weitere Informationen öffnen Sie die eingeklappten Elemente.
Blick in den Ausstellungsraum
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
Blick in die Vitrine. Silbermedaille, August der Jüngere von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1666
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
Blick in die Vitrine auf Silbermedaillen
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
Platte eines Wandtisches (Detail)
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
Vierfacher „Traubenpokal“ aus Osterode von Meister Christoph Uder, 1649
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
„Buckelpokal“ (Detail) der Stadt Lüneburg von Meister Nicolas Siemens, um 1666
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich
Bei Fragen rund um die Silbermedaillen wenden Sie sich an Herrn Prof. Dr. Wienand, bei Fragen zu den Silbermöbeln und Pokalen an Frau Dr. Minning.
E-Mail j.wienand@3landesmuseen.de
Telefon 0531 1225-2464
Herzog Anton Ulrich-Museum
Museumstr. 1
38100 Braunschweig
E-Mail m.minning@3landesmuseen.de
Telefon 0531 1225-2407
Herzog Anton Ulrich-Museum
Museumstr. 1
38100 Braunschweig

