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Die Groteske. Eine künstlerische Randerscheinung im Fokus

Intervention: Raum für junge Kunst

Ausstellung

Studierende der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig setzten sich für diese Intervention im Raum für junge Kunst mit der Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums auseinander. Im Fokus: Die Groteske. Ein dekoratives Element.

Der Groteske begegnet man vor allem im 2. Obergeschoss des Herzog Anton Ulrich-Museums an Möbeln, Limousiner Maleremail oder Majolika. Sie gründet sich auf ein symmetrisches, abstraktes Netz aus Motiven mythologischen Ursprungs, wie Sphingen, Satyrn, Greife und Meereswesen sowie pflanzlichen und architektonischen Elementen ohne Richtungs- und Bewegungsschema. Es entsteht der Eindruck schwerelos übereinandergestellter Gegenstände.

Unter dem Vorzeichen dieser "zügellosen und lächerlichen Malerei" - wie es Chastel nannte -, setzten sich Studierende der HBK Braunschweig mit den Sammlungen des Museums auseinander. Die entstandenen Werke nehmen auf unterschiedliche Weise Bezug zu den Alten Meistern. So schlagen die Installationen, Skulpturen und Gemälde Brücken zu den Artefakten der "Fremden Völker", zu Arbeiten auf Papier oder zu Möbelintarsien. Entstanden sind überraschende und provozierende Interpretationen zu einer wichtigen Randerscheinung der Kunstgeschichte.
 

Mit Domingos de Barros Octaviano, Joshua Grabietz, Felix Kopanka, Erasmus Leinweber, André Simon Waletzki und Heeae Yang.

Kontakt

Dr. Sven Nommensen

Leitung Museumspädagogik

E-Mail s.nommensen@3landesmuseen.de
Telefon 0531 1225 - 2445
Fax 0531 1225 - 2408

Herzog Anton Ulrich-Museum
Museumstr. 1
38100 Braunschweig