Kooperation mit der Gaußschule Braunschweig

Bereits seit 2015 finden Schüler*innen im Rahmen der KUNSTTAGE immer wieder einen neuen Zugang zum Museum und arbeiten in unterschiedlichen Projekten mit der Sammlung des Hauses und zum Thema Museum.

Kunsttage 2019

Erneut beschäftigten sich die fünften Klassen der Gaußschule vom 4. bis zum 17. September 2019 mit dem Thema der Wunderkammer und ihren verschiedenen Kategorien  (Artificialia, Naturalia, Scientifica und  Exotica & Mirabilia). 
 

Zunächst wurden wieder vier (Wunderkammer-) Objekte der Museumssammlung genauer in Augenschein genommen: die Vier Jahreszeiten aus Elfenbein, ein Narwalzahn-Reliquiar, ein chinesischer Wandschirm und ein Gemälde eines Alchimisten von David Teniers .

In der Praxisphase gestalteten die Schüler*innen ihr eigenes Wunderkammer-Fach (Pappkarton) und ihr eigenes Kunstkammer-Objekt bzw. Lebewesen aus Knete. Anschließend wurden die Gegenstände, Figuren und Tiere in Form einer Knetanimation zum Leben erweckt. Die aus einzelnen Fotos (60 Stück pro Kind oder 120 Stück pro Gemeinschaftsarbeit) zusammengesetzten Kurzanimationen wurden am 25. September im Museum vorgeführt und begeisterten Eltern, Geschwister und weitere Gäste.

Mit Ebbi und Elli durchs Museum - Audioguide

Vielleicht weißt Du es nicht, aber immer, wenn es draußen dämmert, kommt Bewegung in den Dachboden des Herzog Anton Ulrich-Museum. Denn hier oben leben Fledermäuse. Du hast richtig gehört. Fledermäuse. Es sind natürlich nicht irgendwelche Fledermäuse. Es ist die Familie von Ebbi und Elli, zwei neugierigen und abenteuerlustigen Jungfledermäuschen.“


So beginnt das erste Abenteuer der Reihe Mit Ebbi und Elli durchs Museum, in der Jahr um Jahr Schüler*innen des 5. Jahrgangs der Gaußschule Braunschweig ausgewählte Werke des Herzog Anton Ulrich-Museums zum Leben erwecken. Die Erlebnisse der Jungfledermäuse Ebbi und Elli verraten viel über die Neugier, das Staunen und das Vergnügen, die die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Gang durch die Museumssammlung begleiten.


Der  Audioguide wurde im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft entwickelt und findet eine jährliche Fortsetzung durch Schüler*innen des jeweils neuen 5. Jahrgangs. Er dokumentiert die KUNSTTAGE – eine Kooperation, die seit 2015 zwischen dem Herzog Anton Ulrich-Museum und der Gaußschule Braunschweig besteht und deren Ziel es ist, die Schüler*innen des 5. Jahrgangs mit dem Ort des Museums und seinem Vorläufer vertraut zu machen: der Wunder- oder auch Kunstkammer.

Ein besonderer Dank bei der Realisierung dieses Projekts gilt dem Ehemaligenverein der Gaußschule Braunschweig, dem Förderprogramm KUBISCH sowie dem Tonstudio Record2Go, namentlich Herrn Ole Sander.

Intro: Mit Ebbi und Elli

Sprecherin: Ida Schuchhardt
Musik: Francois Couperinund, Le Tic Toc choc ou les Maillotins, interpretiert von Yana Fedoruk (Lizenzgeber: musicfox UG)

Christoph Bernhard Francke: Herzog Anton Ulrich

Sprecher*innen: Lotte Hoffmann, Friedrich Gaedt, Anne-Kay Laudahn, Phillip Lauschmann, Niklas Lenz
Musik: Ausschnitt aus: Caix d'Hervelois, La gracieuse, 4. Minuett II, interpretiert von Jennifer Paull (Quelle)

Jacopo Negretti d. J., genannt Palma il Giovane: Wettstreit zwischen Apoll und Marsyas & die Bestrafung des Marsyas und Midas

Sprecher*innen: Sophie Fei Geffers, Phillip Lauschmann, Niklas Lenz, Debora Fredrich, Felix Weitemeier

Cornelis de Vos: Allegorie der Vergänglichkeit

Sprecher*innen: Hannah Forberg, Deborah Fredrich, Friedrich Gaedt, Lotte Hoffmann, Ida Schuchhardt
Musik: Ausschnitt aus: Caix d'Hervelois, La gracieuse, 4. Minuett II, interpretiert von Jennifer Paull (Quelle)

Peter oder Lorenz Zick: Dreimaster

Sprecher*innen: Deborah Fredrich, Phillip Lauschmann, Niklas Lenz, Philine Schäperkötter

Kunsttage 2018: Wunderkammer - Das Große im Kleinen

Mit dem Thema der Wunderkammer und ihren verschiedenen Kategorien beschäftigten sich vom 6. bis zum 19. September 2018 die fünften Klassen der Gaußschule.


Unter Wunderkammer oder auch Kunstkammer versteht man den Vorläufer des heutigen Museums. Herzog Anton Ulrich und Herzog Carl I. stellten sich ganz persönliche Wunderkammern zusammen, die unter anderem kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Dinge aus der Natur (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica) und kuriose Objekte aus weit entfernten Ländern (Exotica & Mirabilia) beinhalteten.

Zunächst wurden vier (Wunderkammer-) Objekte der Museumssammlung genauer in Augenschein genommen: ein filigranes Schiff aus Elfenbein, eine mit Schnitzereien verzierte Turboschnecke, David Teniers Gemälde eines Alchimisten und eine Ton-Schildkröte aus Mexiko mit Menschengesicht.
 

In der Praxisphase gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Wunderkammer-Fach (Pappkarton) und ihr eigenes Kunstkammer-Objekt bzw. Lebewesen aus Knete. Anschließend wurden die Gegenstände, Figuren und Tiere in Form einer Knetanimation zum Leben zu erwecken. Die aus einzelnen Fotos (60 Stück pro Kind) zusammengesetzten Kurzanimationen wurden am 26. September im Museum vorgeführt und begeisterten Eltern, Geschwister und weitere Gäste.

Kunsttage 2017: Wunderwesen - Von Phoenix, Hydra und Pan

Wunderwesen wurden zum Thema der Kunsttage 2017, die vom 7. bis zum 22. September im Herzog Anton Ulrich-Museum stattfanden und mit einer Präsentation der Ergebnisse am 27. September endeten.

Jede Klasse der Jahrgangsstufe 5 der Gaußschule verbrachte 2 Tage im Museum. Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Wunderwesen kennen, so zum Beispiel den Phönix auf einem Chinesischen Wandschirm des 17. Jahrhunderts, die mehrköpfige Hydra aus Fürstenberg Porzellan oder auch den Gott Pan auf einem Gemälde von Palma il Giovane. Auch die merkwürdigen Esel in der Sonderausstellung „Goya. Monster, Esel, Leidenschaften“ wurden genauer untersucht. Besonderer Fokus lag hierbei auf der Erscheinung und den Fähigkeiten der Wesen sowie auf der Technik und den Materialien, welche die Künstler verwendet hatten.

Im Anschluss schufen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Wunderwesen aus Ton und gestalteten diese mit verschiedenen Materialien. Die Fantasie-Geschöpfe bekamen ein buntes Federkleid, wildes Fell oder auch Kleidung und Haare aus Stoffresten und Wolle. Auch die Umgebung der Wesen wurde je nach bevorzugtem Lebensraum aus Sand, Steinen, Metallteilen und Rindenmulch gefertigt. Zuletzt trafen die neu entstandenen Wunderwesen in kurzen Szenen aufeinander, die zuvor in den einzelnen Gruppen entwickelt wurden.

Eine Nacht im Museum: Zu später Stunde in der Burg Dankwarderode

Am 26. April 2017 luden die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Gaußschule zu einem abwechslungsreichen Rundgang in die Burg Dankwarderode ein.

Die Geschichten von Heinrich dem Löwen und seiner Frau Mathilde wurden den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auf unterschiedliche Weise und an verschiedenen Stellen der verwinkelten Burg vorgeführt. So gab es mittelalterlichen Tanz im Kostüm, pantomimische Darstellungen, Schwertkampf-Choreographien und ein Schattentheater zu sehen. Begeistern konnte auch eine kleine Gruppe, die allein durch Gestik schauspielerisch agierte. Zudem wurden „mysteriöse Dinge“ präsentiert und die musikalischen Darbietungen im großen Knappensaal luden zum Verweilen ein. Begleitet wurde der gesamte Abend von dem projekteigenen Filmteam, das auch schon die umfangreiche Vorbereitung in der Schule dokumentiert hatte.

Kunsttage 2017: Aufstellen, Umstellen, Vorstellen - Neue Sichtweisen auf alte Kunst

Angeregt durch die Kunstwerke haben die Schülerinnen und Schüler Standbilder und Spielszenen entwickelt, Texte und Dialoge geschrieben und diese dann in einer kleinen Aufführung am 29.3. Eltern und Geschwistern präsentiert.
Der Workshop der Schüler erfolgte vom 7. bis zum 17. März, die Präsentation fand am 29. März statt.


Beteiligt war der gesamte 5. Jahrgang der Gaußschule (ca. 120 Schüler). Jeweils an zwei Tagen haben die einzelnen Klassen (jeweils 30 Schüler) die Gemäldegalerie besucht. Insgesamt 8 Stunden haben sich die Schüler mit verschiedenen Gemälden aus den drei Oberlichtsälen beschäftigt, z.B. mit  Giovanni Lanfrancos „Die Auffindung des Moses“, Palma il Giovanes „Der Wettstreit zwischen Apoll und Pan" oder auch mit Gerbrandt van den Eeckhouts „Sophonisbe empfängt den Giftbecher“.

Nachts im Museum 2016: Auf Tour durch die Burg Dankwarderode

Im Rahmen des Projekts „Schule:Kultur!“ erarbeitete der gesamte 7. Jahrgang (ca. 100 Schülerinnen und Schüler) neun verschiedene Aufführungen. Ergebnis der zweitägigen Workshops war eine spannende Erkundungstour durch die Burg am 6. April 2016. 


Es wurde musiziert (z.B. selbst komponierte Musikstücke) und getanzt, Fabelwesen wurden durch die Theater-AG zum Leben erweckt und Schwertkämpfe wurden vorgeführt. Ca. 200 Besucher durchliefen begeistert diesen vielseitigen Parcours.


Dem Projekt waren verschiedene Besuche der Schülerinnen und Schüler in der Mittelaltersammlung der Burg Dankwarderode vorausgegangen und auch im Unterricht waren in den Fächern Geschichte, Musik, Kunst und Deutsch unterschiedliche Themenschwerpunkte vorbereitet worden.

Jung im Mittelalter: Die erste Kooperation 2015

An acht Projekttagen entstanden über 100 Werke, die die Schülerinnen und Schüler in einer inszenierten Aufführung auf dem Burgplatz am 14. Oktober 2015 vorgestellt haben.

Angeregt durch die Kunstwerke der Mittelaltersammlung in der Burg Dankwarderode haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Gaußschule in Braunschweig Masken, Fahnen, Gewänder und Reliquiare erstellt.