Lesung

NATURTALENT: Dichterlesung von Wilhelm Bartsch

moderiert von Jan Röhnert

  •  –   Uhr

  • Herzog Anton Ulrich-Museum
    Museumstr. 1
    38100 Braunschweig

  • Erwachsene Eintritt frei

  • barrierefrei

  • Erwachsene

„Harzdunkel spiegeln die Berge - Gernrode/ Ganz in der Frühe sieht Gandersheim gleich/Aufschaut Hroswitha, fließt über in Mechthild/Aber Braunlage fließt über in Elend/Kennet des Menschen im Spiegelwald nicht“.

Seit bald fünfzig Jahren geht Wilhelm Bartsch immer wieder durch den Harz, zunächst nur im Osten des wie Berlin geteilten Gebirges. Doch schon ab 1987 konnte er auch im Westharz wandern, ab 1989 nicht nur zur warmen Jahreszeit auch auf den Brocken, denn zwölfmal war er an Heiligabend und zum Neujahrstag 2000 oben. Es sind also nicht nur Goethes „Harzreise im Winter“ oder etwa die Wald-Bilder von Pascha Weitsch, die in viele Gedichte und Texte von Wilhelm Bartsch mit einflossen. Auch in seinem neuen Gedichtband „Hohe See und niemands Land“ (Wallstein Verlag) spielen der Harz und sein gerade heute so radikaler Wandel eine wichtige Rolle.

Moderiert wird die Veranstaltung von Jan Röhnert, mit dem Wilhelm Bartsch noch so einiges mehr als Harzwanderungserfahrungen teilt.